Entwicklung des Zustandes der Wälder ist besorgniserregend Strategie der EU

Die Zahlen und Entwicklungen des Zustandes der Wälder sind besorgniserregend. Waren die letzten Jahre von eher geringen Schwankungen der Schadensprozente bei den einzelnen Baumarten gekennzeichnet, so wird in diesem Jahr nahezu überall ein sprunghafter Anstieg festgestellt. Seit Beginn der Erhebungen vor über 30 Jahren ist nie ein derart hohes Schadensniveau festgestellt worden.

So hat am 23. Juli 2019 hat die EU-Kommission eine umfassende Strategie zur Aufforstung und zum Schutz der Wälder weltweit beschlossen, so die Landtagsabgeordnete und Europapolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Heike Scharfenberger.

Die Strategie besagt, dass durch Maßnahmen für einen geringeren Konsum von Waldflächen innerhalb der EU, eine verstärkte Zusammenarbeit auf internationaler Ebene, bessere Informationen und eine Neuausrichtung von Finanzmitteln bestehende Wälder geschützt und die Dichte von mit großer biologischer Vielfalt bewachsenen Waldflächen erhöht werden sollen. Auch sollen strengere Zertifizierungsregeln für entwaldungsfreie Produkte gefördert und mögliche gesetzliche Maßnahmen diskutiert werden, die den EU-weiten Verbrauch in Bezug auf eine Entwaldung verringern.

Scharfenberger: „ Die von der EU veröffentlichte Strategie ist das Ergebnis ausgiebiger Konsultationen der Interessenträger zu Entwaldung und Waldschädigung und zu möglichen Maßnahmen der EU. Diese gilt es auf allen politischen und gesellschaftlichen Ebenen zu unterstützen. Jeder von uns kann auf seine Weise dazu beitragen, den Zustand unseres Waldes zu beeinflussen. Und dies im positiven Sinne“.